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last update: august 10, 2007
Der ethische Aspekt unserer Arbeit ist für uns von zentraler Bedeutung.

Die Modeindustrie ist unumwunden gesagt ein sehr dreckiges, ausbeuterisches Business. Die normalerweise erhältlichen Konsumgüter sind unökologische und massiv überteuerte Massenprodukte, die vor allem den Grossproduzenten und Zwischenhändlern Profit bringen - die Natur leidet und die, oft zu jungen, Arbeiter gehen praktisch leer aus. Die tiefen Preise der Grossproduzenten basieren auf einem simplen Prinzip: Massenproduktion (Industrialisierung) und Preisdiktat (ausbeuterische Globalisierung).


Da wir gleich zweimal ver-
treten sind, fand die
Lancierung bei uns statt!

 
Chic Happens möchte, wie alle anderen auch, erfolgreich sein, aber eben ein bisschen anders: Geld lässt sich auch mit einem guten Gewissen verdienen. "The world around you is a direct result of what you purchase - spend with care". Um dieses Motto umsetzen zu können braucht der Konsument natürlich Alternativen zum industriellen Fashion-Schüttgut.

Daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass unsere produzierte Ware fair hergestellt wird. (Dies war eine Grundbedingung um überhaupt zu produzieren). Konkret heisst das, die Angestellten des Produzenten arbeiten zu vergleichbaren Bedingungen, wie wir sie selber erwarten würden: normale Arbeitsstunden, Sozialleistungen, fixer Lohn, Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen (Arbeitsrecht). Dies können wir garantieren, weil unser Produzent ein Kleinbetrieb im Privatbesitz ist, dessen indischen Eigentümer und Geschäftsführer wir persönlich kennen. Du findest bei uns keine von Kindern und ausgebeuteten ArbeiterInnen hergestellte Ware.

Im Bereich der Rohstoffe ist dies sehr viel schwerer umzusetzen. Die Herkunft und "Geschichte" der Materialien ist typischerweise eher intransparent. Wir ziehen aus genannten Gründen und natürlich auch wegen der Qualität und dem Tragekomfort natürliche (Seide, Baumwolle, Leinen) und zellulosische (Viskose) Stoffe den erdölbasierten (Polyester, Polyamid, Acryl) vor. Umweltgerechte Materialien werden tendenziell auch fairer hergestellt.
Die meisten unserer Stoffe sind in Europa gewoben. Die Herkunft der Garne/Fasern jedoch lässt sich normalerweise nicht eruieren.

Um die Herstellung unserer Prototypen, Kleinserien und Coutureaufträge bewältigen zu können beschäftigen wir in Zürich und Umgebung mehrere SchneiderInnen, diese Produktionsvariante im Inland macht uns flexibel und erlaubt es uns auch auf kurzfristige Bedürfnisse zu reagieren.


Links zum Thema: >> Erklärung von Bern: Clean Clothes Campaign
>> Fairer Handel
Where do your clothes come from?

The Kuk Dong factory in central Mexico was the scene of a major battle for independent trade unionism in 2001. The factory made garments for brands including Nike.

Some of the 15,000 textile workers in the Tipitapa Free Trade Zone outside of Managua, Nicaragua make clothes for the European market.

Sunday, Dec. 28, 2003 in Tijuana, Mexico. But scenes like this one can be found all over the world.

Textile workers at a factory in Fanchang, China, produce garments for export. Average age: 16-24 years.